OrganisationSo ein Treffen muss natürlich auch von irgendwem organisiert werden, da es sich schliesslich nicht um eine spontane Neumond-Sterndlguckerei im Freundeskreis handelt, sondern um ein Treffen von mittlerweile gut 300 Amateurastronomen aus ganz Europa. Zimmer frei halten, Leute schlichten, Wiesen anmieten, Verhandlungen/Information Nachbarn/Gemeinde, Stimmung Almbewohner positiv halten, Beschilderung, Absperrungen, Aussendungen, ..... nicht zu reden von vor-Ort-Betreuung: Zimmer für später Kommende, Aufstell/Parkplätze einteilen/zuweisen, Kühe von den Fernrohren fernhalten, etc. etc. Um nun allen Amateurastronomen die Möglichkeiten zu bieten, an solch einem Treffen teilnehmen zu können, wird es von einigen wenigen engagierten Amateurastronomen organisiert. Die Arbeit dafür leisten diese in ihrer Freizeit und ohne finanzielles Entgelt. Dieses Treffen wird von Enthusiasten für Enthusiasten mit persönlichem Engagement und hohem zeitlichem Aufwand organisiert. Auch der nun von diesen Personen gegründete Verein, welcher die Organisation ein wenig erleichtern soll, ist nicht gewinnorientiert. Der überwiegende Teil der Teilnehmer an den Teleskoptreffen weiß dies durchaus zu schätzen und freut sich darüber. Das wissen wir und freuen uns ebenfalls. Deshalb fahren wir auch jedes Jahr nach dem ITT in bester Stimmung nach Hause und beginnen sofort mit der Arbeit für das nächste ITT. Finanzielles (Nachsatz zum ITT 2002) Während des Treffens 2002 und
auch nachher gab es einige ganz wenige Unmutsäußerungen zu
den Themen: "Wegelagerei" und "ITT-Maut". Der Teilnahmebeitrag beträgt:
Wofür dieser Beitrag und was passiert mit dem Geld? Wo Information vonnöten ist und geboten wird, steht Organisation dahinter. Siehe oben. Während des Treffens ist es erlaubt, mit dem Auto auf die Wiesen zu fahren und das Auto auch dort stehen zu lassen. Es ist weiters gestattet, mit dem Wohnmobil auf einem eigenen Gelände zu stehen. Strom wird zur Verfügung gestellt. Die Wiesen, die wir benutzen, gehören natürlich wem und sind angemietet. Die Vermieter sind die "Nachbarschaft" und mehrere Bauern. Als Pacht für die Wiesen zahlen wir € 1.020,--, die Aufkleber kosten leider auch Geld, ca. € 100,-- pro Jahr und natürlich kostet der Versand des Informationsmaterials auch etwas. Insgesamt haben wir im Moment Fixkosten von ca. € 1.700,-- pro ITT. Ist nicht die Welt, aber irgendwer muss diese Kosten tragen und auch im Notfall dafür gerade stehen, wenn weniger Teilnehmer kommen. Oder besser gesagt, weniger zahlende Teilnehmer kommen. Dieser "irgendwer" hat natürlich auch einen Namen oder besser 4 Namen: Jürgen Kallup, Wolfgang Ransburg, Gerhard Riedl und die Sattleggers. Es gab in den diversen Foren und Chats sehr, sehr viele positive Reaktionen und nur ganz vereinzelt negative. Auch während des Kassierens waren die Reaktionen fast ausschließlich positiv. Wenn es Fragen und Anregungen gibt, dann bitte mit einem der Verantwortlichen Kontakt aufnehmen. Es ist kein Geheimnis, wie viel kassiert wird und es ist auch kein Geheimnis, was mit dem Geld passiert. Aber bitte nicht auf Gerüchte hören, sondern mit den "Wissenden", also den Organisatoren, reden. Das erspart Irrtümer. An dieser Stelle auch vielen Dank an die freiwilligen Helfer, die uns an der "Mautstelle" geholfen haben. Es ist nicht wirklich lustig, den ganzen Tag draußen sein zu müssen. Wenn die Sonne nicht mehr direkt hin scheint, wird es schnell empfindlich kalt. DANKE! Eine Reaktion aus dem Internet will ich herausholen und kurz kommentieren: Wir gehen davon aus, dass jeder Amateurastronom, der zu dieser Zeit auf die Emberger Alm kommt auch weiß, dass das Teleskoptreffen stattfindet. Auch wenn die-/derjenige "zufällig" hier ist, kann sie/er die Vorteile des Treffens nutzen und wird auch sicher bereit sein, den "Solidarbeitrag" zu leisten. Wenn nämlich nur mehr "zufällig anwesende" Amateurastronomen auf der Alm sind, wird es kein Treffen mehr geben können, weil niemand mehr das Gelände so nutzen kann, wie bis jetzt zu dieser Zeit. Es kann davon ausgegangen werden, dass "zufällig anwesende Wanderer oder Flieger" sehr wohl von nicht ganz so zufällig anwesenden Amateurastronomen zu unterscheiden sind und nicht "belästigt" werden. Auch für die Wirte möchte ich eine Lanze brechen. In der gleichen Meldung war zu lesen, dass sie "teuer genug seien". Ob teuer oder nicht, sei dahin dahingestellt. Die Preise sind im Vorfeld bekannt bzw. zu erfragen und es gibt keine speziellen "ITT-Preise". Die Preise für Zimmer, Speisen und Getränke sind die Preise, die auch in der restlichen Zeit verlangt und bezahlt werden. Wovon sich jeder gerne und jederzeit selbst überzeugen kann: Alpenhof, Fichtenheim Gerhard Riedl |